Halbzeit und Zeit für einen Kontinentwechsel: Auf nach Costa Rica

Die Hälfte meiner Reisezeit war zum Jahreswechsel rum und für mich bedeutete das, ich setze die Reise auf dem amerikanischen Kontinent fort. Und zwar in Zentralamerika. Gestartet wurde in Costa Rica.

In Costa Rica war ich drei Wochen lang mal nicht mehr alleine unterwegs, sondern hatte Gesellschaft von Mathias. Wir haben unser Zelt eingepackt und am 30.12.2017 das erste (von vielen) Flugzeugen bestiegen. Unsere Reiseroute: Amsterdam -> München -> Atlanta -> Liberia (ja, es war günstiger erst von Amsterdam nach München zu fliegen und dann weiter, als die ganze Reise in München zu starten…).
Ankunft in Liberia war der Silvesterabend. Eine Unterkunft hatten wir natürlich nicht gebucht – zu teuer 😀 Auf Couchsurfing waren wir dieses Mal leider nicht erfolgreich, also ließen wir das Ganze einfach mal auf uns zukommen. Und das war genau die richtige Entscheidung.

Im Flugzeug sprach uns Sina, die einzige andere Deutsche, an, ob wir uns später ein Taxi in die Stadt teilen. Wir erklärten ihr, dass wir noch gar nicht wissen, wo wir hin wollen. Sie hatte wen zum Couchsurfen gefunden, fragte da flott nach (im Flugzeug konnte man kostenlos WhatsApp nutzen) und wir durften mit. Haben also mit ein paar Costa Ricanern und Sina ins neue Jahr gefeiert und wurden von Edwin eingeladen, bei ihm zu übernachten – ein junger Costa rikanischer Polizist.

Unsere Silvester und Neujahrs-Crew

Den 01.01.2018 haben wir dann – wie es sich halt gehört – am Strand verbracht und auch die darauf folgenden Tage, an denen wir ein Stück weiter in die Nicoya Peninsula gereist sind. In Samara fanden wir einen Campingplatz direkt am Strand.

Unser Zelt auf dem Strandcampingplatz in Samara.

Bei der Weiterreise haben wir dann morgens den ersten Bus verpasst, da wir an der falschen Haltestelle saßen. Der nächste kam dann zwei Stunden später. An sich kein Problem, allerdings wollten wir es an diesem Tag bis nach La Fortuna schaffen, was mehrmaliges Umsteigen bedeutete. Irgendwann würde uns mitgeteilt, dass wir den letzten Bus nach La Fortuna nicht mehr bekommen würden. Ein Taxifahrer machte uns stattdessen teure Angebote – die wir alle dankend ablehnten – stattdessen bestiegen wir auf den Rat eines Mannes einen Bus nach Arenal – ohne je davon gehört zu haben. Stellte sich heraus, dass das eine top Entscheidung war. Mehr dazu im nächsten Bericht.

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