Kurzer Abstecher nach Honduras

Leider gab es zu der Zeit, als ich nach Honduras reisen wollte, immer noch Aufstände mit Straßenblockaden etc. Hinreisen wollte ich trotzdem. Leider musste ich meine Reiseziele etwas reduzieren.

Ich hatte von anderen gehört, wie sie an manchen Orten ein bis zwei Wochen festsaßen, was ich unbedingt vermeiden wollte, da sich meine Reise ja langsam dem Ende zu neigte und mittlerweile auch feststand, wann ich wo sein sollte. Also ging es für mich lediglich zu den Copan Ruinen.

Bei den Copan Ruinen.

Vor über tausend Jahren waren diese eines der großen Zentren der Mayazivilisation. Untergekommen bin ich im quasi gleichnamigen Dorf. Ich hatte ein Dorm/Mehrbettzimmer gebucht, da ich aber der einzige Gast war, hatte ich dieses für mich alleine 😀 Das Dorf ist teilweise am Berg gebaut, zu meiner Unterkunft durfte ich schön hochkrakseln. Aber dafür hatte man einen guten Blick von der Terrasse.

Blick von der Anhöhe, wo meine Unterkunft war, auf das Städtchen.

Zu den Ruinen konnte ich zu Fuß laufen. Diese liegen im Grünen, was das Ganze nochmal schöner macht. Ich war morgens früh die erste, zum Glück – mit den Tourbussen, die später kamen, kamen plötzlich viele Menschen.

Mittlerweile wachsen Bäume aus und auf den Ruinen.

Abgesehen vom Besichtigen der Mayastätte (es gibt auf jeden Fall ein bisschen was zu sehen, hat sich gelohnt), kann man viele Macaws entdecken (lebende sowie als Skulpturen oder Zeichnungen auf den Ruinen) und einen Spaziergang durch den angrenzenden Wald machen. Am Rand des Pfades werden auf Holzschildern einige Dinge zu den Mayas und der dortigen Natur erklärt, außerdem kommt man noch an weiteren Ruinen vorbei. Hier war ich die einzige (wer mit einer organisierten Tour kommt hat eben keine Zeit für sowas…).

Es wimmelte nur so von den schönen Papageien.

Mit im Eintrittspreis inbegriffen ist noch eine weitere Ausgrabungsstätte: Las Sepulturas. Man muss bloß anderthalb Kilometer weiter die Straße lang laufen. Kein Problem für mich, aber anscheinend für viele andere bzw. hier halten die organisierten Touren einfach nicht. Ich war also, als ich da gegen späten Vormittag ankam, die erste und einzige dort.

Nachmittags habe ich ansonsten noch das Dorf erkundet und auf dem Markt eingekauft. Nach meiner zweiten Nacht bin ich zeitig aufgebrochen und mit dem Bus zur Grenze gereist um nach Guatemala einzureisen.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s

Create a website or blog at WordPress.com

Up ↑

%d bloggers like this: